Durch eine Kindheit, in der das Kind noch Kind sein darf und eine fundierte, ganzheitliche Ausbildung sollen Kinder den besten Start ins Leben erhalten.

Ich kämpfe

  • für ein solides Grundwissen in Deutsch, Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern, sowie für die Stärkung der handwerklichen Fächer.
  • Die frühkindliche Förderung ist kritisch zu hinterfragen.
  • gegen die Jahrgangs- und Leistungsdurchmischung in der Volksschule, aber für die Einzelfallintegration und die Wiedereinführung der Klein- und Sonderklassen.
  • dagegen, dass den Lehrpersonen durch Schulleitungen immer mehr Befugnisse entzogen werden und die sinnlose Administration dauernd wächst.
  • für ein hohes Bildungs- und Leistungsniveau auf allen Schulstufen durch klare Lernziele und Kontrollen.
  • für eine praxistaugliche Lehrerausbildung.
  • gegen Forderungen, dass Primarlehrpersonen und Kindergärtnerinnen einen Master absolvieren müssen.
  • für eine gleichwertige Förderung der Berufs- und Hochschulbildung. Forschung und Bildung sind auf ihre Effizienz zu überprüfen.
  • für höhere Studien- und Zulassungsprüfungen zugezogener ausländischer Studierender!

Für unserer rohstoffarmes Landes ist die Bildung äusserst wichtig. Es braucht ein leistungsfähiges, erstklassiges Bildungssystem auf allen Stufen. Es ist dringend notwendig, dass die Volksschule den Kindern wieder ein solides Fundament in den Grundfertigkeiten vermittelt. Auf die Unterrichtssprache Deutsch ist mehr Gewicht zu legen. Die handwerklichen Fächer müssen gestärkt werden, mit dem Ziel, Jugendliche für handwerkliche Berufe zu motivieren.

Die Auswirkungen des Lehrplan 21 müssen kritisch beobachtet werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dem zusätzlichen administrativen Aufwand mit der Beurteilung der vielen Einzelkompetenzen der Kinder. Lehrpersonen müssen mehr sein, als nur Lernbegleiter.

Sind Schulleiter, Sekretariate und weiter in den Schulalltag integrierte Personen wirklich Entlaster oder gar Belaster?

Zu viele nie fertig geführte Experimente haben den Rhythmus der Schule ins Stocken gebracht und die Motivation vieler Lehrer schwinden lassen. Jahrgangs- und Leistungsdurchmischte Klassen sind nicht zielführend, aber eine grosse Belastung für die Lehrpersonen und die Kinder.

Speziell die Volksschule muss wieder zur Ruhe kommen, damit sich die LehrerInnen wieder auf ihre Arbeit der Wissens- und Fähigkeitsvermittlung sowie der Förderung der Kinder konzentrieren können.

Der Leistungsgedanke muss weiterhin ein tragender Pfeiler unseres gesamten Schul- und Ausbildungssystems bleiben. Nicht Nivellierung nach unten ist anzustreben, sondern individuelle Förderung. Durch Prüfungen am Ende der 8. und 9. Klasse sollen schweizweit die Jugendlichen zu Fleiss und Leistung motiviert und optimal auf weiterführende Schulen und das Berufsleben vorbereitet werden.

Die Präventionsanstrengungen müssen gesteigert werden. Körper und Gesundheit müssen in der Schule mehr Beachtung finden. Gleichzeitig brauchen wir Repressionsmassnahmen, um spürbar gegen Gewalt und Suchtmittel anzukämpfen.

Im Rahmen des dualen Bildungssystems kommt den Fachhochschulen eine grosse Bedeutung zu. Sie sind in der angewandten Forschung zu stärken. Erst nach einer eingehenden Effizienzprüfung sind gezielt Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Angewandte Forschung muss in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erfolgen.

Die Politik muss sich für die internationale Anerkennung der Eidg. Fachausweise und Diplome einsetzen.

Die Lehrmethoden an den Universitäten sind den Erfordernissen der Zeit und den heutigen technischen Möglichkeiten anzupassen. Die Grundlagenforschung an Universitäten ist zu fördern, aber auch auf ihre Relevanz zu überprüfen.  

Die geografisch kleine Schweiz hat die Möglichkeit, an Universitäten und Hochschulen Schwerpunkte und Kompetenzzentren zu schaffen. So kann auch der Bildungsfranken optimal eingesetzt werden.

Die Zahl ausländischer Studierender an den Schweizer Universitäten und Hochschulen ist zu beschränken. Es kann nicht sein, dass der Schweizer Steuerzahler Ausländern den Studienplatz finanziert und gleichzeitig der Zugang zum Studium für unsere eigene Jugend durch den Numerus clausus erschwert. Die Studiengebühren sind für aus dem Ausland zugezogene Studierende zu erhöhen.

Schlussbemerkung: Investitionen in die Bildung, den einzigen Rohstoff unseres Landes, müssen sich lohnen. Die Verdoppelung der Bildungsausgaben in den letzten zwanzig Jahren auf rund 35 Milliarden Franken, kann durch unsere guten Hochschulen gerechtfertigt werden. Die Ergebnisse in der Volksschule lassen jedoch zu wünschen übrig. Weiterführende Schulen und Lehrmeister stellen seit Jahren das immer tiefer werdende Niveau der Beherrschung der Grundfächer fest. Da setze ich mich für Veränderungen ein.