Ich fordere

  • eine schlanke Grundversicherung, welche nur die notwendigsten Grundkosten abdeckt – mit der Möglichkeit, Zusatzversicherungen separat zu versichern.
  • Anreize für ein besseres Kostenbewusstsein bei allen Beteiligten des Gesundheitswesens.
  • Wahlfreiheit und Wettbewerb im Gesundheitswesen. Ich wende mich gegen eine planwirtschaftliche Staatsmedizin.

Unser Gesundheitssystem ist krank. Es gehört fast schon zur Normalität, dass die Krankenkassenprämien jährlich steigen und immer mehr Leute von der Prämienverbilligung abhängig werden. Heute führt nicht mehr die Krankheit in die finanzielle Not, sondern die Prämien. Immer mehr Leute vertreten die Auffassung, dass es so nicht weitergehen könne. Eine weitere Verstaatlichung des Gesundheitswesens, wie das die Linke will, ist eindeutig der falsche Weg. Die steigenden Prämien haben nämlich eine eindeutige Ursache: Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) schaffte eine obligatorische, einheitliche und flächendeckende Krankenversicherung für alle. Seit der Einführung dieses Gesetzes haben sich die Prämien mehr als verdoppelt und steigen unaufhaltsam. Eingriffe des Staates führen auch im Gesundheitswesen zur Ineffizienz und Verteuerung. Eine staatliche Zwangsversicherung ist kein erfolgsversprechender Weg – erst recht nicht, wenn immer mehr Leistungen in die Grundversicherung reingepackt werden. Ich trete deshalb entschlossen für mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen ein. Nur dieser garantiert tiefere Preise und eine hohe Qualität.